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Am Beispiel eines eigenen Projekts lernen Sie eine Methode zur konstruktiven und systematischen Entwicklung von Ideen kennen. Thinking at the Edge (TAE) ist ein erlebensbezogener Ansatz, der an der University of Chicago von dem Philosophen und Psychologen Eugene T. Gendlin entwickelt wurde.

TAE besteht aus ungewohnten Denkbewegungen, die Sie dabei unterstützen, Ihre vielleicht bislang erst vage Idee zu entfalten und bis hin zu einem schlüssigen Konzept zu entwickeln. Stimmungen, Gefühle und intuitives Wissen werden gezielt in den Denkprozess einbezogen. So wird auch Ihr implizites Erfahrungswissen für Sie zugänglich und Sie lernen, Denkblockaden zu überwinden.

 

Thinking at the Edge zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus:

  • Im Zentrum des Ansatzes steht ein relevantes "Da ist etwas ...", das für Sie bereits deutlich wahrnehmbar ist, auch wenn Sie es noch nicht genau ausdrücken können.

  • Ausgehend von einem solchen ersten Impuls wird die Entwicklung Ihrer Idee bis hin zum schlüssigen Gesamtkonzept systematisch begleitet.

  • Ihre Lust auf ein bestimmtes Thema, aber auch Ihre Unzufriedenheit und Ihr Unwohlsein in Bezug auf die mit diesem Thema zusammenhängende Situation werden als Ausgangspunkt für Ihren anstehenden Veränderungsprozess genutzt.

  • Dabei wird Ihr körperliches Erleben als Ort innovativer Impulse in das Denken und in die Konzeptentwicklung einbezogen.

  • All das, was Sie aus Ihren verschiedenen Lebensbereichen als implizites Erfahrungswissen mitbringen und Ihre fachliche Intuition werden systematisch berücksichtigt.

  • Ihr Denkprozess wird durch Mitschriften dokumentiert. So wird das Innovative, vielleicht auch zunächst Ungewöhnliche an Ihren Ideen festgehalten und geschützt.

  • Ihr eigenes Gefühl für stimmig/unstimmig, relevant/irrelevant, wichtig/unwichtig wird als Prüfstein für Ihren Entwicklungsprozess ernst genommen und für die Weiterentwicklung Ihres Projekts genutzt.

 

Ihr Nutzen

  • ​Sie erhalten Raum und Zeit, um über etwas systematisch und in Ruhe nachzudenken das Sie vielleicht schon länger beschäftigt und das Sie gerne für sich weiterentwickeln möchten.

  • Sie lernen die verschiedenen Denkschritte des Thinking at the Edge an einem eigenen Projekt kennen.

  • Sie werden in der Entwicklung eigener Ideen begleitet und sammeln Erfahrungen in der Begleitung anderer. 

  • Im Laufe des Prozesses entsteht eine in sich schlüssige Konzeption.

  • Sie können überlegen, wie es mit Ihrer Idee weitergehen soll und wie Sie Ihr Konzept in die Praxis umsetzen möchten.

  • Sie lernen eine lösungsorientierte Methode der Gesprächsführung kennen, die sich in vielen verschiedenen beruflichen und privaten Situationen anwenden lässt.

  • Sie können erste Überlegungen dazu anstellen, wie Sie Thinking at the Edge zukünftig für sich (und andere) nutzen möchten.

Zielgruppe

Thinking at the Edge richtet sich an alle, die den Wunsch haben, ein eigene Ideen oder ein berufliches oder privates Projekt in Ruhe zu entfalten und zu einem stimmigen Konzept zu entwickeln. Dabei kann es sich zum Beispiel um folgende Bereiche handeln:

  • Klärung (neuer) beruflicher Rollen

  • Entwicklung inhaltlicher Vorhaben

  • Ausarbeitung von Projektskizzen und Projektanträgen

  • Seminar- oder Trainingskonzepte

  • Wissenschaftliche Projekte

  • Ideen für eine Publikation

  • Politische Projekte

  • Berufliche Neuorientierung

  • Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

  • Fragen der Lebensführung (Stichwort: gutes Leben)

 

Weitere Informationen zu Zeitstruktur, Arbeitsaufwand, Kosten und Terminen auf Anfrage.

Thinking at the Edge.

Neue Projektideen entwickeln und sichern

© 2015 Ulle Jäger, Fotos: Florian Schönherr

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